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Visualisierung
Für diese einfache Partnerübung braucht man nur etwas Zeit, Fantasie und
natürlich einen Partner, der sich nicht einmal mit Magie beschäftigen muss.
Am Besten macht ihr die Übung, wenn ihr ohnehin entspannt seid. An einem warmen
Sommertag zum Beispiel, an dem man nichts besseres zu tun hat als auf einer Wiese
herumzuliegen und mit geschossenen Augen die Sonnenwärme in sich aufzunehmen.
Beginnt damit, euch zu entspannen und lasst euch zunächst in Gedanken treiben.
Wenn ihr entspannt genug seid, dann beschreibt euch gegenseitig Gegenstände oder
Personen, Tiere, Steine, Pflanzen, alles, was euch in den Sinn kommt. Einer fängt
an, dann fährt der andere fort und so weiter. Mit der Zeit wird das Bild immer
klarer, die Worte definieren die Form stärker, deswegen ist es am Anfang einfacher,
das, was du siehst einem anderen zu beschreiben oder, wenn keiner da ist, dir selbst.
Wenn ihr ein wenig geübt habt, könnt ihr dazu übergehen, die Szene
auszuweiten. Das, was ihr beschrieben habt, steht sicher nicht im leeren Raum, oder?
Fahrt mit dem Umfeld fort, entdeckt sie Schritt für Schritt und lasst euch tiefer in
die Trance hineinsinken. Hört nicht auf, euch gegenseitig zu beschreiben, was ihr seht.
Wenn ihr wieder zurückkehren wollt, dann tut das langsam und behutsam. Konzentriert
euch auf eure Körper, beschreibt vielleicht auch das, was ihr gerade fühlt. Liegt
ihr bequem? Ist der Boden vielleicht kühl, oder wärmt die Sonne? Was für
Geräusche hört ihr? Gibt es Vögel, ist vielleicht der Wind in den Bäumen
hörbar oder euer eigener Atem? Bewegt euch dann langsam wieder, tastet, kehrt mit allen
Sinnen in die "reale" Welt zurück.
© by SilberElfe
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