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Meditationstechniken
Grundlagen zur Meditation
Man unterscheidet grundlegend zwei Arten der Meditation. Bei der einen versucht man
möglichst an gar nichts zu denken, bei der anderen einem Gedankengang zu verfolgen.
Es gibt natürlich noch weit mehr Meditationstechniken, doch die Grundintention
läßt sich stehts auf diese beiden Arten zurückführen. Es ist
unsinnig, sich in eine bestimmte Sitzhaltung pressen zu lassen. Bevorzugt die Art und
Weise zu sitzen, die euch nicht anstrengt oder euch Schmerzen verursacht, z.B. auf einem
Stuhl oder Kissen aufrecht sitzend.
Wie schafft man es, länger in der Meditation zu bleiben oder sich besser zu konzentrieren?
Erstmal dadurch, daß man oft übt. Aber es gibt einen kleinen Trick, der beides verbessert.
Erstmal sollte man so entspannt wie möglich sein:
Dazu führt man am besten eine bestimmte Atemtechnik durch, die oft als 4er Übung
beschrieben wird. Beim langsamen einatmen zählt mann leise bis 4, hält den Atem
an und zählt dabei leise bis 2. Dann atmet man aus und zählt wieder bis 4 um den
Atem wieder 2 Sek. anzuhalten. Am Anfang ist daß gar nicht so leicht, aber mit der Zeit
klappt es auch ohne das lästige Zählen, den Rytmus zu halten.
Die Konzentration verbessert man mit folgender Übung:
Hier wird auch wieder gezählt. Beim Einatmen konzentriert man sich auf die Atmung und
beim Ausatmen zählt man jeweils um eins weiter. Ist man bei 10 angelangt, startet man
beim nächsten Ausatmen wieder bei 1. Hierbei treten zwei Phasen auf. Zum einen,
vergißt man daß Zählen weil man sich mit einem anderen Gedanken
beschäftigt. Stellt man dies fest, erstmal nicht ärgern. Den Gedanken zur Seite
schieben und bei 1 neu starten. Zweites Problem, man zählt über 10 hinaus. In diesem
Fall hat man sich zu sehr auf die Atmung konzentriert. Auch wieder bei 1 Starten. Am Anfang
sollte man 3-5 Minuten schaffen, ohne sich zu verzählen. Langsam bis auf 20 Minuten
steigern. Die Übung trainiert beides, Konzentration und Gedankenleere.
© by Lightwolf
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