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Liebesorakel
ACHTUNG!
Damit keine Mißverständnisse
entstehen: Diese Seite ist eine Seite zum spielen und ausprobieren. Es wird
keinerlei Gewähr auf irgendwelche Dinge gegeben. Sie bietet nur die
Möglichkeit, auf ganz unkomplizierte Weise einen Blick in die Traumwelt
zu werfen, die die Menschheit seit jeher fasziniert hat: die Zukunft!
Wer also ganz lässig und spielerisch versuchen möchte, mittels
feststehender Regeln zukünftige Ereignisse schon im voraus zu erfahren,
für den sind diese Seiten genau richtig. Sie enthalten einige der
ergiebigsten und ältesten Wahrsagekünste und es werden noch weitere
hinzukommen. Man kann Orakelspiele unter Freunden treiben, an Silvester, auf
Partys und in anderen geselligen Runden, aber auch - im Volksorakel soger oft
als unerläßlich vorgeschrieben - allein und ungesehen im stillen
Kämmerlein.
Orakel mit Apfelschalen
Man schält einen Apfel vom Blütenansatz bis zum Stiel, ohne die
Schale zu zerreissen. Nun schwingt man die Schale dreimal um den Kopf und
wirft sie hinter sich. Wenn sie nach derser Prozedur immer noch ganz ist,
bilden ihre Verschlingungen den Anfangsbuchstaben des Namens derjenigen
Person, mit der man in allernächster Zeit eine Bindung eingeht.
Treue-Orakel mit Fetthenne
Wer unbedingt wissen will, ob sein Partner ihm treu ist, der muß
am Johannistag von dem Schlafengehen einen Zweig Fetthenne in einen kleinen
Blumentopf pflanzen. Fallen die Blätter am nächsten Morgen nach
links und rechts auseinander, so ist das ein schlimmes Zeichen. Neigen sich
die Blätter zusammen, so ist der Schatz treu, und man wird noch lange
mit ihm glücklich sein.
Nußschalen-Orakel
Am Andreasabend oder an Silvester klebt man in Nußschalen kleine
Wachslichtchen und zündet sie an. Dann läßt man diese
Nußschalenschiffchen in einer Schüssel mit Wasser schwimmen.
Die eine Nußschale ist man selbst, die andere symbolisiert den
Mann oder die Frau, die man gerne haben möchte. Schwimmen die
Nußschalen zusammen, so bekommt man seinen Schatz.
Hat man mehrere Liebhaber oder mehrere Männer bzw. Mädchen, für
die man sich interessiert, so läßt man einfach für jede
Person eine Nußschale schwimmen. Mit einer wird man dann schon
zusammenstoßen.
Auf diese Weise kann man sogar feststellen, ob man heiratet oder nicht. Dazu
läßt man drei Nußschalen schwimmen. Eine ist der
Bräutigam, eine die Braut und die dritte - der Pfarrer. Schwimmen die
drei Schiffchen so zusammen, daß der Pfarrer vor dem Paar steht, so
können siche Liebende Hoffnung auf eine Legalisierung ihrer Beziehung
machen. Nachhelfen gilt natürlich nicht.
Statt der Nußschalen ließ man früher in manchen Gegenden
auch kleine leichte Schalen aus Silberblech schwimmen, die man
Näpfchenpfennige nannte. Im Sommer kann man dieses Orakel auch mit
schwimmenden Rosenblättern spielen.
Kohl-Orakel
Eine bessere Methode, um festzustellen, ob man geliebt wird, gibt es nicht.
Man spaltet eine schöne Weißkrautpflanze zwischen den Blättern
und den Wurzeln und zieht eine kräftige Braunkohlpflanze (der zum
Blattkohl gehört) durch den Spalt. Der helle, rundwachsende Weißkohl
steht für das Mädchen, der Braunkohl, der hoch aufschießt und
eine dunklere Farbe hat, stellt den Mann dar. Dieses Pflanzenpaar wird nun in
den Boden gepflanzt, und zwar über einen große Stein. Die Wurzeln
müssen gerade noch Platz haben.
Wachsen beide Pflanzen trozdem an, so wird das Mädchen von dem Mann geliebt
und auch mit ihm zusammenbleiben. Verwelken beide Pflanzen, so wird nichts aus
der Liebschaft oder Ehe. Auch wenn nur eine der beiden Pflanzen abstirbt, geht
die Beziehung auseinander.
Kiesel-Orakel
Wenn jemand unbedingt wissen will, ob er im kommenden Jahr heiratet, so greift
er einfach eine Handvoll Steine aus einem offenen, fließenden Wasser mit
kieseligem Grund.
Ergeben die gefischten Steinchen eine gerade Zahl, so ist die Heirat sicher.
Ist die Anzahl ungerade, so wird man noch ledig bleiben. Schlängelt sich
gar ein Würmchen zwischen den Steinen, so bedeutet das ein uneheliches
Kind.
© by Fee
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