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Aromatherapie
Ursprünge der Pflanzenheilkunde
Die Ägypter destillierten als erste Pflanzen, um daraus ätherische
Öle zu gewinnen. Diese wurden zu Heilzwecken, bei religiösen
Zeremonien, zur Körper- und Gesichtspflege sowie als Parfums
verwendet.
Bestandteile der ätherischen Öle
Ätherische Öle sind flüchtige, wohlriechende, rein pflanzliche
Essenzen, die aus verschiedenen Pflanzenteilen - Blüten, Wurzeln,
Schalen, Stengeln, Samen, Pflanzensaft, Nüssen, Blättern oder
Rinde - gewonnen werden. Man sollte stets nur Öle aus
zuverlässiger Quelle beziehen wie zum Beispiel Naturkostläden,
Reformhäuser oder Drogerien. Am besten eigenen sich 100%-ige
ätherische Öle.
Anwendungsbereiche ätherischer Öle
Ätherische Öle stimulieren den Geruchssinn, heben die Stimmung
und wirken sich positiv auf unser Verhalten und unser geistiges und
körperliches Wohlbefinden aus. Daher biten sie sich auch für
vielerlei Dinge an. Man kann aus ihnen zum Beispiel Badezusätze,
Massageöle, Raumluftverbesserer, Insektenschutzmittel und
Haushaltsmittelzusätze herstellen. Ebenso eignen sie sich für
kosmetische Behandlungen. Bevor jedoch mit ätherischen Ölen
gearbeitet wird, sollte man sich die Grundregeln und Sicherheitshinweise
durchlesen.
Grundregeln
Wenn die nachstehenden Grunregeln beachtet werden, kann eigentlich nichts
schiefgehen:
- Am besten ein Buch für die
richtigen Dosierungen besorgen.
- Ätherische Öle sind hochkonzentriert. Immer nur
tropfenweise verwenden.
- Nie mehr als angegeben verwenden. Bei Überdosierung
sind manche Öle giftig.
- Ätherische Öle nie pur auf die Haut auftragen.
(siehe auch -> Sicherheitshinweise)
- Öle niemals einnehmen.
- Äterische Öle nur zur Behandlung leichterer Beschwerden
verwenden.
Bei anhaltenden Symptomen einen Arzt aufsuchen.
- Ist ein Spritzer Öl ins Auge gelangt, mit einigen Tropfen
reinem Mandelöl
(nie mit Wasser) auswaschen. Arzt
aufsuchen!
- Öle stets ausser Reichweite vn Kindern aufbewahren.
- Nach einer Massage möglichst 24 (zumindest 12) Stunden nicht
baden oder duschen. Erst dann hat die Haut das Öl vollständig
aufgenommen.
- Bei Massagen Ölmischung nie direkt aus der Glasflasche giessen,
da diese aus der öligen Hand gleiten und zerbrechen könnte.
Besser in eine Schale geben und Hände eintauchen.
Sicherheitshinweise
Ätherische Öle nie pur verwenden
Außer wenn ausdrücklich angegeben, sind ätherische Öle
stets mit Wasser oder einem Basisöl zu mischen.
Während der Schwangerschaft
Schwangere sollten vor der Arbeit mit ätherischen Ölen ihren
Arzt konsultieren. Folgende Öle meiden:
- Basilikum
- Engelwurz
- Estragon
- Fenchel
- Kampfer
- Lorbeer
- Majoran
- Myrrhe
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- Rosmarin
- Salbei
- Schafgarbe
- Thymian
- Wacholder
- Zedernholz
- Zitronell
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Unter Lichteinfluss toxische Öle
Manche Öle können, vor allem unter Sonneneinfluß, zu
Hautreizungen führen. Immer nur halb so stark wie andere Öle
dosieren (bei Zitrone nur ein Drittel!) und mindestens sechs Stunden
nach der Anwendung Sonne meiden:
- Bergamotte
- Engelwurz
- Ingwer
- Limone
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- Mandarine
- Orange
- Zitrone
- Zitronell
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- (auch Basilikum und Lorbeer
können die Haut reizen)
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Auswahl
Für Anfänger ist es nicht leicht, aus dem riesigen Angebot von
Ölen die richtige Auswahl zu treffen. Es geht nicht nur darum, den
passenden Duft zu finden - für Massagen, Inhalationen und Kosmetik
braucht man die richtige Essenz. Am Besten man stellt sich eine Liste
mit den zehn Ölen zusammen, die einem persönlich am nützlichsten
erscheinen, und wählt daraus im Geschäft diejenigen aus, die
einem am meisten zusagen.
Siehe auch: Quellen unseres Wissens...
© by Fee
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